Presse vom 11.03.2013:

FDP bleibt beim LKW-Fahrverbot durch Grund!

Die Stellungnahme der Kreisverwaltung zum FDP Antrag, eine Tonnnagenbeschränkung für LKW über 7,5 Tonnen über die K 31 durch Hilchenbach Grund, über den der Kreisverkehrsausschuss am Dienstag im Kreishaus befindet, enthält einige erhebliche Fehler, die zu einer falschen Perspektive führen, und die wir so nicht stehen lassen können, so FDP Kreistagsfraktionsvorsitzender, Guido Müller.

Denn, wie die Liberalen in Erfahrung bringen konnte, hat es zum Antrag der FDP überhaupt keine aktuelle, „zum wiederholten Male“ Ortsbegehung seitens der zuständigen Verkehrsschau, bestehend aus Vertretern von Polizei, Landesbetrieb Straßenbau NRW, der Stadt Hilchenbach, der Verkehrswacht und des Kreises, gegeben, wie es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung heißt. Die Kreisverwaltung bedient sich einer Empfehlung der Verkehrsschau von vor über fünf Jahren, die längst überholt ist, so Guido Müller weiter, da der West-Ost-Verkehr, und umgekehrt, der über diese Achse läuft, erheblich zugenommen hat.

Diese längst überholte, 2007 von der Verkehrsschau abgegebene Empfehlung, erging aufgrund eines Antrages mit dem gleichen Tenor im Hilchenbacher Rat des seinerzeitigen Grunder Ortsvorstehers und FDP Ratsmitgliedes, Christoph Rotenberg.

Nicht umsonst hat sich vor zwei Wochen eine Bürgerinitiative in Dahlbruch gegründet, um die Route 57 voranzubringen, aufgrund des sehr starken Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke, gerade auch durch LKW’s über 7,5 Tonnen, ergänzt Müller.

Bei der Ende letzten Jahres stattgefundenen Veranstaltung hinsichtlich des Dorfentwicklungskonzeptes in Grund, wurde dieses Thema von den Grundern aus den vorgenannten Gründen ganz oben auf die Agenda gesetzt. Die FDP nimmt dieses Anliegen der Grunder ernst, und will dem Rechnung tragen, so Guido Müller weiter. Kreisverkehrsausschussvorsitzender, Heinz Georg Grebe, ebenfalls FDP, widerspricht der Kreisverwaltung, die behauptet, dass das Gefälle nicht so extrem sei. Zwischen dem Bahnhof Vormwald/ Zollposten und dem Ortseingang Grund besteht auf einer Länge von 1000 Metern ein Höhenunterschied von ca. 70 Metern, das eine Steigung/ Gefälle von 8% ausmacht. Nicht umsonst heizen die LKW’s durch den Ortsteil Grund, um diese Steigung ordentlich zu schaffen. „Ein totaler Wahnsinn“, so die Grunder Bürgerinnen und Bürger. Dass die Unfallsituation auf diesen Streckenabschnitt bisher unauffällig ist, ist sehr erfreulich, so Heinz Georg Grebe. Aber muss denn erst etwas passieren, Menschen zu schaden kommen, bevor hier gehandelt wird.

Denn an Werktagen müssen Grunder Schüler/innen diese Strecke an der K 31 entlang, der keinen Fußgängerweg bis zum Bahnhof Vormwald aufweist, zurücklegen und sind somit erheblichen Gefahren ausgesetzt, gerade auch zu Verkehrshochzeiten mit LKW’s über 7,5 Tonnen. Die Daten aus einer Verkehrszählung an der B 508, auf die sich die Verwaltung beruft, sind gleichzeitig falsch wieder gegeben. Diese Verkehrszählung wurde seinerzeit von Prof. Dr. Steinbrecher von der Uni Siegen durchgeführt, und zwar von Allenbach und von Hilchenbach-Mitte aus. Diese Strecke ist sehr dicht befahren, u. a. auch mit LKW’s über 7,5 Tonnen, da dies zum einen dem Ziel- und Quellverkehr Hilchenbachs, als auch dem Durchgangsverkehr Richtung Lennestadt geschuldet ist. Das Verkehrsaufkommen, u. a. auch der LKW’s über 7,5 Tonnen zwischen Ortsausgang Hilchenbach und dem Bahnhof Vormwald/ Zollposten, wo die K 31 wieder auf die B 508 trifft, ist bei weitem nicht so hoch, wie von der Kreisverwaltung behauptet. Die Liberalen werden ihren Antrag im Verkehrsausschuss zur Abstimmung stellen und hoffen, dass sich das Gremium ihrem Vorhaben anschließen wird.
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