Lokalliberalen-Tour 2019:

Berlin – Berlin – Wir waren in Berlin!



Auf Einladung des südwestfälischen Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel (Olpe), der zudem Mitglied des FDP-Bundesvorstandes und Generalsekretär der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen ist, besuchte kürzlich eine 50-köpfige Gruppe aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein die Hauptstadt Berlin und den Bundestag sowie Potsdam und das Schloss Sanssouci.

Auf dem Reichstagsgebäude<br />
Auf dem Reichstagsgebäude

Blick vom Reichstagsgebäude<br />
Blick vom Reichstagsgebäude


Lebendige Diskussion
In Ergänzung zu den seit sieben Jahren etablierten quartalsweisen „Lokalliberalen-Treffen“ bieten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein ihren Mitgliedern und Interessenten jährlich auch immer die Möglichkeit an einer Mehrtagesexkursion teilzunehmen. „Toll, dass wir nach jahrelanger Abstinenz, in der wir bspw. alternative Ziele in Brüssel oder Hamburg ansteuerten, jetzt durch die Einladung von Johannes Vogel auch mal wieder die Möglichkeit hatte, an einer durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisierten Fahrt teilzunehmen“, freut sich der Kreisvorsitzende Peter Hanke. „Schade nur, dass Johannes Vogel durch einen kurzfristigen Termin nicht in Deutschland sein konnte. Insofern gilt unser Dank auch dem Abgeordneten Otto Fricke, der uns im Bundestag zum gemeinsamen Austausch zur Verfügung stand". Otto Fricke (Wahlkreis Krefeld I – Neuss II) ist haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. „Was ich schön fand war“, so betonte Fricke, „dass es eben nicht einfach nur eine konsumierende Gruppe war, sondern hier wirklich Bürgerinnen und Bürger waren, die sich für unser gesellschaftliches Miteinander interessiert haben!" Begeisterung auch unter den Teilnehmenden, denn „der Austausch mit Otto Fricke war kein Wischiwaschi und keine politische Einbahnstraße“, meint das Ehepaar Reusch aus Wilnsdorf. Auch Wolfgang Völker aus Bad Berleburg dankt Fricke für „die lebendige Diskussion im Reichstagsgebäude“.

Reger Austausch auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude mit<br />
Reger Austausch auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude mit

Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher FDP-Bundestagsfraktion<br />
Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher FDP-Bundestagsfraktion


Informativ, abwechslungsreich und perfekt
„Das Programm der Reise war in hohem Maße informativ, abwechslungsreich und zugleich perfekt organisiert. Dennoch blieb in den Pausen und insbesondere an den Abenden genügend Zeit, um sich mit anderen Reiseteilnehmern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen“, fasst Wolfgang Völker zusammen. Neben den Besuchen im Bundestag und Bundesrat sowie der obligatorischen Stadtrundfahrt standen für die Siegerländer und Wittgensteiner jedoch noch viele weitere attraktive Highlights, wie bspw. Führungen durch die Gedenkstätten „Berlin-Hohenschönhausen“ und „Potsdamer Abkommen“ im Schloss Cecilienhof sowie ein Besuch im Schloss Sanssouci auf dem Programm. „Den Namen des Schlosses (französisch: sans souci <> deutsch: ohne Sorge) duften wir dann sogar sinnbildlich verstehen“, lacht Hanke, „denn unser Betreuer Peter Wawrzyniak und Fahrer Norbert Koch arrangierten für uns in der Tat ein absolutes Sorglos-Programm und trugen so maßgeblich zum Gelingen der Lokalliberalen-Tour 2019 bei! Darum ist es mir ein dringendes Bedürfnis, mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei Herrn Wawrzyniak und Herrn Koch zu bedanken! Exzellent – A Job Well Done!“

Haftanstalt Hohenschönhausen<br />
Haftanstalt Hohenschönhausen

Einblick in eine Zelle<br />
Einblick in eine Zelle



Erinnerungsorte für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft
Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erforscht und informiert zu den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur. Sie befindet sich auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des DDR Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi). Die Gedenkstätte hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Wegen ihrer geografischen Lage in der Bundeshauptstadt gilt sie als einer der wichtigsten Erinnerungsorte für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland.

Schloss Cecilienhof: Hier verhandelte die Dreimächtekonferenz ...<br />
Schloss Cecilienhof: Hier verhandelte die Dreimächtekonferenz ...

... das Potsdamer Abkommen und die Potsdamer Erklärung<br />
... das Potsdamer Abkommen und die Potsdamer Erklärung



Dreimächtekonferenz im Schloss Cecilienhof
Im Sommer 1945 wurde im Potsdamer Schloss Cecilienhof Weltgeschichte geschrieben. Nach dem Ende der Kampfhandlungen in Europa trafen sich hier die Vertreter der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs, um auf höchster Ebene über die Neuordnung Europas und das künftige Schicksal Deutschlands zu beraten. Teilnehmer der Zusammenkunft waren die Staatsoberhäupter und Außenminister der USA, der Sowjetunion und Großbritanniens: Harry S. Truman, Joseph Stalin und Winston Churchill, der von seinem Nachfolger Clement Attlee abgelöst wurde. Die Ergebnisse der offiziell als „Dreimächtekonferenz von Berlin“ bezeichneten Konferenz wurden im Potsdamer Abkommen und in der Potsdamer Erklärung festgehalten. Zusätzlich zu den politischen Ereignissen geht die Dauerausstellung auf die Baugeschichte des Schlosses und die Geschichte seiner ehemaligen Bewohner ein. Informationstafeln veranschaulichen die Entstehung des Hauses. Familienfotos geben Einblick in die Lebenswelt des Kronprinzenpaares Wilhelm (1882–1951) und Cecilie (1886–1954) von Preußen, für die Schloss Cecilienhof zwischen 1913 und 1917 erbaut wurde.

Ist man erstmal in Potsdam darf natürlich der Besuch im ...<br />
Ist man erstmal in Potsdam darf natürlich der Besuch im ...

... Schloss Sanssouci nicht fehlen!<br />
... Schloss Sanssouci nicht fehlen!



zur Bildgalerie der Lokalliberalen-Tour 2019
zur Bildgalerie der Lokalliberalen-Tour 2019
Mehr Bilder von der Lokalliberalen Tour gibt es übrigens hier >>>

Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz):

Mehr Chancen für die Kleinsten



Die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wurde gestern im NRW-Landtag in erster Lesung beraten. Die südwestfälische FDP-Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, die auch Vizepräsidentin des Landtags ist, begrüßt den Gesetzentwurf. „Mit dem weiterentwickelten KiBiz werden die Rahmenbedingungen der frühkindlichen Bildung in Nordrhein-Westfalen dauerhaft und nachhaltig verbessert. Das ist eine gute Nachricht für Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher. Wir stärken die Chancen für die Kleinsten im Land.“

Land sorgt für auskömmliche Finanzierung
Ab dem Kita-Jahr 2020/21 werden pro Jahr 1,3 Milliarden Euro zusätzlich in die frühkindliche Bildung investiert. „Damit sorgt das Land für eine auskömmliche Finanzierung. Zudem sieht der Gesetzentwurf eine Verbesserung die Erzieherinnenausbildung und der Betreuungsqualität in den Kitas vor. Durch ein weiteres beitragsfreies Jahr sollen gezielt Familien in Nordrhein-Westfalen entlastet werden“, erklärt Freimuth.

Freimuth: Land sorgt für eine auskömmliche Finanzierung<br />
Freimuth: Land sorgt für eine auskömmliche Finanzierung

Müller: Rahmenbedingungen mittelfristig deutlich verbessern<br />
Müller: Rahmenbedingungen mittelfristig deutlich verbessern



Darüber hinaus gibt die Landesregierung eine Platzausbaugarantie für die Kommunen: Danach wird jeder benötigte Kita-Platz bewilligt und finanziell gefördert. „Mit der Platzausbaugarantie des Landes können auch im Kreis Siegen-Wittgenstein die Vereinbarkeit von Familie und Beruf effektiv verbessern“, erklärt Angela Freimuth.

Rahmenbedingungen werden sich mittelfristig deutlich verbessern
Bessere und mehr Betreuungsplätze erfordern jedoch zweifelsfrei mehr pädagogisches Personal. Um dem vorherrschenden Fachkräftemangel im Bereich der frühkindlichen Bildung entgegenzuwirken, werden zusätzliche Pauschalen für Qualifizierung geschaffen und die Ausbildung finanziell stärker gefördert. „Die Herausforderung des Fachkräftemangels lassen sich nicht von heute auf morgen meistern. Allerdings gestalten wir den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher durch die Reform attraktiver und werden die Rahmenbedingungen im Kreis Siegen-Wittgenstein so mittelfristig deutlich verbessern“, ist auch FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Guido Müller, überzeugt.

Landtagsabgeordnete Angela Freimuth im NRW-Landtag besucht:

Spitzenpolitikerinnen der Freien Demokraten hautnah erlebt

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (FDP), die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, besuchte kürzlich eine Besuchergruppe aus Siegen-Wittgenstein den NRW-Landtag in Düsseldorf. Dabei nutzten mehr als 40 Teilnehmende des Turnvereins Gosenbach und des Vereins ALTERAktiv Siegen-Wittgenstein (Senec@fé) die Chance zum intensiven Austausch mit der südwestfälischen Abgeordneten. Bevor es jedoch zum persönlichen Gespräch mit Angela Freimuth kam, stand eine allgemeine Einführung in die Tagesordnung durch den Besucherdienst sowie die Beobachtung der Plenarsitzung von der Tribüne auf dem Programm.

Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, hatte nach Düsseldorf eingeladen<br />
Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, hatte nach Düsseldorf eingeladen



Sicheres Schwimmen rettet Leben
In der Sommerhitze thematisierten die Besucher in der anschließenden Diskussionsrunde vor allem, dass viele Kinder und Erwachsene nicht schwimmen könnten und es dadurch vermehrt zu Badeunfällen kommen würde. Außerdem könnten Schulen in den meisten Fällen auch leider keinen entsprechend qualifizierten Schwimmunterricht mehr anbieten. „Sicheres Schwimmen rettet Leben“ betonte auch Freimuth und daher freue sie sich persönlich sehr über den hierzu kürzlich vorgestellten Aktionsplan der Landesregierung „Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 – 2022“. „Die Schwimmfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen deutlich zu verbessern, ist erklärtes Ziel der FDP-Landtagsfraktion“, so Freimuth. „Der Aktionsplan bringt uns diesem Ziel ein Stück näher.“ Derzeit kann mehr als die Hälfte der Kinder am Ende der Grundschule nicht oder nicht sicher schwimmen. „Das bereitet uns große Sorge. Denn Schwimmen ist nicht nur das Erlernen einer gesundheitsfördernden Kultur- und Sporttechnik, sondern rettet Leben“, verdeutlicht die Abgeordnete. Mit dem Aktionsplan soll es nun gelingen, den negativen Trend umzukehren.

Persönliche Gesprächsrunde ....<br />
Persönliche Gesprächsrunde ....

... mit Angela Freimuth<br />
... mit Angela Freimuth



Das Konzept sieht eine Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, den Schwimmsport betreibenden Vereinen und Verbänden sowie weiteren privaten Organisationen vor. Auch die Eltern und Familienangehörigen sollen partnerschaftlich einbezogen werden, um NRW wieder zu einem Schwimmerland zu machen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Schulen künftig ihre Vorgaben wieder erfüllen können“, sagt Freimuth. So könne bspw. das Pilotprojekt „Schwimmprojektwoche“ effektiv dabei helfen, die Wasserzeiten an Grundschulen deutlich zu verlängern. Auch der Aufbau von Schwimmassistenzpools zur Unterstützung der Lehrkräfte bzw. zur Überbrückung von Lehrerengpässen beim Schwimmunterricht könne nach Ansicht der FDP-Fraktion bessere Lernbedingungen schaffen. Aber auch die Eltern könnten die Schwimmfähigkeiten ihrer Kinder unterstützen, auch wenn das sicher objektiv schwieriger ist, wenn es keine Schwimmbäder mehr vor Ort gibt. Auch an qualifizierter Aufsicht und Schwimmlehrern fehle es vielfach. „Die DLRG bietet wichtige Unterstützung, ohne die weder an den Stränden an Nord- und Ostsee, noch an Badeseen und Flüssen ein abgesicherter Schwimmbetrieb möglich wäre. Aber es fehlt oft auch an ehrenamtlichen Helfern. Das Thema wird uns also auch weiterhin beschäftigen.“

Einführung in die Tagesordnung durch den Besucherdienst<br />
Einführung in die Tagesordnung durch den Besucherdienst

Beobachtung der Plenarsitzung von der Tribüne<br />
Beobachtung der Plenarsitzung von der Tribüne



Landtagsvizepräsidentin und Schulministerin live erlebt
Während der Plenarsitzung erlebten die Besucher aus dem Siegerland und Wittgenstein ihre Gastgeberin in Funktion der Landtagsvizepräsidentin. Von der Besuchertribüne verfolgte die interessierte Gruppe die Debatte zum Thema „Fridays for Future‘ trifft ‚Ende Gelände‘-Extremisten“. Thematisiert wurden Demonstrationen im Juni in Aachen und im Rheinischen Braunkohlerevier. Dabei sei es zu einem „Schulterschluss zwischen ‚Fridays for Future‘ und den gewaltbereiten Gruppierungen von ‚Ende Gelände‘“ gekommen, hieß es im Antrag der AfD-Fraktion. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Yvonne Gebauer (FDP) nahm Stellung und stellte klar, dass es nicht Aufgabe der Schulen sei, politisches Engagement zu lenken oder zu kontrollieren, wie Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule ihr Demonstrationsrecht ausüben. Aus Gründen der Fürsorge habe ihr Ministerium aber ein Informationsschreiben der Polizei mit einer Begleit-Mail an die Bezirksregierungen geschickt. In dem Schreiben habe die Polizei auf die zeitliche und örtliche Nähe der Veranstaltungen hingewiesen – und darauf, dass in der Vergangenheit am Rande von „Ende-Gelände“-Demonstrationen immer wieder gewaltbereite Gruppen aufgetreten seien.

... hier geht es zum Bericht von Antonie Dell
... hier geht es zum Bericht von Antonie Dell
Einen anderen Blickwinkel auf die Arbeit des Landtages bekommen
„Es war ein schöner und interessanter Tag!“, so Antonie Dell, Leiterin des Senec@fé im Haus Herbstzeitlos. „Die ganze Organisation im Landtag hat mich sehr beeindruckt. Jeder Bürger sollte eigentlich die Gelegenheit haben, einmal diese Führung mitzumachen, um einen anderen Blickwinkel auf die Arbeit des Landtages zu bekommen.“ Wie Antonie Dell den Besuch im Landtag im Detail beschreibt, lesen Sie hier >>>

Sommerfest der FDP Lantagsfraktion:

Von der Sieg an den Rhein

Die FDP Landtagsfraktion hatte zum Sommerfest geladen und aus Siegen-Wittgenstein waren der Geschäftsführer des Kreistagsfraktion Karl-Heinz Jungbluth und der Kreisvorsitzende Peter Hanke als Repräsentanten im Landtag in Düsseldorf dabei. Auch den Bundesvorsitzenden Christian Lindner zog es zu alter Wirkungsstätte zurück. Er betonte in Hinblick auf die in Berlin zum Thema Enteignung geführte Diskussion, dass es schön wäre in NRW mal wieder „die Luft der Freiheit atmen zu dürfen!“ In der Folge lobte der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, die Arbeit der Fraktionen von CDU und FDP. „Die NRW-Koalition ist Benchmark für alle im Land. Auf sie sind wir Freien Demokraten überall in Deutschland stolz“, betonte er.

Wieder einmal sehr großer Andrang beim Sommerfest der FDP Landtagsfraktion im Foyer des Landtages.<br />
Wieder einmal sehr großer Andrang beim Sommerfest der FDP Landtagsfraktion im Foyer des Landtages.



Das Sommerfest stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Gesundes Essen. Gesunde Umwelt. Gesunde Betriebe.“ Wir alle lieben den Sommer! Sport und Bewegung im Freien, Radeln und Laufen durch die Natur, gemeinsames Kochen mit frischen Produkten aus der Region, entspannter Genuss bei Grillabenden mit Familie und Freunden im Garten oder auf dem Balkon.

Karl-Heinz Jungbluth (l.), Marianne Feindler-Jungbluth (M. vorn), Peter Hanke (M, hinten) und Susanne Hanke (r.) lassen das Sommerfest auf der Rhein-Terrasse des Landtages gemeinsam ausklingen.<br />
Karl-Heinz Jungbluth (l.), Marianne Feindler-Jungbluth (M. vorn), Peter Hanke (M, hinten) und Susanne Hanke (r.) lassen das Sommerfest auf der Rhein-Terrasse des Landtages gemeinsam ausklingen.



Zentrale Voraussetzung dafür sind optimale Rahmenbedingungen für unsere landwirtschaftlichen Betriebe, ein hohes Maß an Umwelt- und Artenschutz, Vielfalt auf dem Acker und auf dem Teller sowie Transparenz für mündige Verbraucherinnen und Verbraucher. Deshalb startet die FDP-Landtagsfraktion NRW die Initiative „Gesundes Essen. Gesunde Umwelt. Gesunde Betriebe.“, die auf dem Sommerfest vorgestellt wurde.

Erfahren Sie mehr dazu unter
https://fdp.fraktion.nrw/content/sommerfest-der-fdp-landtagsfraktion >>>

Versprechen eingelöst:

Vizepräsidentin des NRW Landtags, Angela Freimuth (FDP), besuchte kürzlich die Ganztagshauptschule Achenbach (GTHSA) in Siegen



Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (FDP), die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, besuchte im November eine Besuchergruppe der Ganztagshauptschule Achenbach (GTHSA) aus Siegen den NRW-Landtag in Düsseldorf. Dabei nutzte die Schulleitung gleich auch die Gelegenheit und lud Freimuth in ihrer Funktion als Landtagsvizepräsidentin zu einem Informationsbesuch an die GTHSA ein. Freimuth sagte spontan zu und löste kürzlich ihr Versprechen ein.

Warum sollen wir an dieser Stelle selbst viele Worte machen?
Lesen Sie einfach den ausführlichen Artikel der GTHSA >>>

„Liberaler Mittsommer am See“ in Attendorn:

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie nahm sich sehr viel Zeit zum Gespräch

Lebendiger Austausch mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie<br />
Lebendiger Austausch mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie



Auch dieses Jahr hatten die Freien Demokraten im Kreis Olpe auf ihrem jährlich stattfindenden „Liberalen Mittsommer am See“ (in Attendorn) hochrangigen Besuch aus der Landespolitik. Der Olper Kreisvorsitzende Johannes Vogel (MdB) der zugleich Generalsekretär der Freien Demokraten NRW ist, hatte geladen und so nutzten auch einige Vertreter des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein die gute Gelegenheit und besuchten die Veranstaltung des befreundeten Nachbarkreisverbandes, auch um sich dort mal mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie auszutauschen. Der Kreisvorsitzende Peter Hanke hat Minister Pinkwart dann auch gleich zu einem Besuch nach Siegen eingeladen…
und er wird kommen!

Vertreter des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein unter den Gästen<br />
Vertreter des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein unter den Gästen

Minister Pinkwart zum Besuch nach Siegen eingeladen<br />
Minister Pinkwart zum Besuch nach Siegen eingeladen


Europawahlkampf 2019:

Impressionen vom Wahlkampf

Unser erste Dank geht natürlich zunächst einmal an Guido Müller, unseren Spitzenkandidaten des FDP Bezirks Westfalen-West, für einen exzellent geführten Wahlkampf! Lieber Guido: A JOB – MORE THAN WELL DONE!



Wahlkampf ist aber eben auch Teamsache. Insofern richtet sich unser Dank auch an die vielen extrem engagiert Partei-Kolleginnen und –Kollegen, das phantastische Team der FDP Siegen-Wittgenstein aus den elf FDP Ortsverbänden: #fdpsiegen, #fdpfreudenberg, #fdpnetphen, #fdpbadlaasphe, #fdperndtebrück, #fdphilchenbach, #fdpburbach, #fdpwilnsdorf, #fdpbadberleburg, #fdpkreuztal & #fdpneunkirchen im Kreis #siegenwittgenstein sowie die Parteifreundinnen und Parteifreunde der #fdpwestfalenwest und #fdpnrw!


Wie lebendig und leidenschaftlich der Europawahlkampf
im Kreisverband Siegen-Wittgenstein geführt wurde,
sehen Sie unter unseren umfangreichen
IMPRESSIONEN vom EUROPAWAHLKAMPF >>>

Volles Haus beim „Heimatabend“ der Freien Demokraten mit Dr. Mehmet Daimagüler:

Zuwanderung geht nur über Sprache und den Willen zur Integration

Volles Haus!<br />
Volles Haus!


Im Theaterbetrieb würde man wohl sagen: „ausverkauft“. Das neue Bruchwerk-Theater in der Siegener Innenstadt erlebte am Mittwoch seinen ersten politischen Diskussionsabend und war tatsächlich bis auf den letzten Platz besetzt. Eingeladen hatte die FDP Kreistagsfraktion zu einem „Heimatabend“ mit Dr. Mehmet Daimagüler. Fraktionsvorsitzender Guido Müller moderierte durch den Abend, der im Zeichen des Themas „Integration“ stand. Die exzellente Akustik in der neuen Studiobühne machte das Nutzen von Mikrofonen unnötig – so entstand eine sehr enge, persönliche Beziehung zwischen dem Gastredner, Moderator und Publikum. Keine ellenlangen Monologe, sondern ein schnelles Fragen und Antworten, wie man es eigentlich viel häufiger bei Diskussionen erleben möchte.

Guido Müller
Guido Müller
Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler<br />
Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler


„Integration ohne den Willen, die Sprache zu lernen, funktioniert nicht“
Mehmet Daimagüler, Sohn türkischer Einwanderer, machte 1988 am „Gymnasium am Rosterberg“ Abitur. Daher auch der erste Kontakt zu Guido Müller, der 1992 dort sein Abitur bestand. Beide lernten sich im Rahmen einer Veranstaltung Ehemaliger besser kennen. Auch ehemalige Weggefährten, Mitschüler und Lehrer des erfolgreichen Juristen fanden am Mittwochabend den Weg in die Siegbergstraße 1, um mitzudiskutieren. Bewegend – manchmal auch abgeklärt – erzählte Daimagüler seine Geschichte: Als Kind in Niederschelden aufgewachsen. Er erzählte von seiner Mutter, die damals die Planung zur Auswanderung nach Deutschland vorantrieb. Von der älteren Dame in ihrem Mietshaus, die sich selbstlos um die Familie kümmerte und dem nicht immer einfachen Schuljungen bei den Hausaufgaben half. Von seinem Lehrer in der Mittelstufe, der ihn in seiner Entwicklung stark unterstützte und dem er viel zu verdanken hatte. Wenn er sein Heranwachsen in Siegen reflektiere, so komme er zu dem Schluss, dass „Integration ohne den Willen, die Sprache zu lernen, nicht funktionieren kann, dessen muss man sich klar sein. Wer nach Deutschland einwandert, muss die Bereitschaft dazu mitbringen.“

Erste politische Diskussionsabend im Bruchwerk-Theater ...<br />
Erste politische Diskussionsabend im Bruchwerk-Theater ...

... mit perfekter Kulisse.<br />
... mit perfekter Kulisse.


„Es gibt keine No-Go-Areas“
Zuwanderung erfolgt niemals reibungslos. Als Fremder ist man immer auch Projektionsfläche für Ängste. „Das ist real, obwohl diese Ängste meist unbegründet sind.“ Aus dem Publikum wurde nach der Zunahme von Verbrechen durch Migranten gefragt. Daimagüler zeigte auf, dass dieses Gefühl nicht durch Statistiken belegt sei. Die Kriminalität ist in den vergangenen Jahren tatsächlich sogar gesunken. Er hielt ein glühendes Plädoyer für die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland. Wenn in den Medien, wie bspw. aktuell in Duisburg, von „No Go-Areas“ gesprochen wird, dann handelt es sich oft um medial hochgespielte Begebenheiten, die nicht das generelle, normale Bild widerspiegeln. Die Frage nach mehr Staat und mehr staatlicher Überprüfbarkeit brachten ihn in Fahrt und er erzählte aus einem Arbeitskreis zu diesem Thema auf NRW-Ebene, wo er als sachkundiger Experte eingeladen ist. „Wenn mir ein Politiker sagt, dass es in Ordnung ist, wenn E-Mails mitgelesen würden, weil man als unbescholtener Bürger ja nichts zu befürchten hätte, oder wenn sich die Forderung auf EU-Ebene breitmacht, dass das Bargeld abgeschafft werden soll, damit Schwarzarbeit verhindert wird, dann warne ich ausdrücklich davor. Denn alle diese Maßnahmen sind Eingriffe in die persönliche Freiheit. Als liberal eingestellter Mensch wehre ich mich dagegen, das geht gegen meine Überzeugung. Verlust des Bargeldes bedeutet gleichzeitig den Verlust der Freiheit!“ Für dieses Votum bekam er viel Applaus aus dem Publikum.

Begeistertes Publikum<br />
Begeistertes Publikum

Schnelles Fragen und Antworten, kurzweilige Diskussionen<br />
Schnelles Fragen und Antworten, kurzweilige Diskussionen


Überhaupt merkte man dem buntgemischten Teilnehmerkreis an, dass sie erleichtert waren, dass über das Thema Integration endlich einmal wieder positiv gesprochen wurde. Migration als Chance für Deutschland? Auf jeden Fall! Die FDP spricht sich für eine qualifizierte Zuwanderung aus, denn es fehlen bis 2025 gut 2,6 Millionen Fachkräfte in Deutschland. Die Forderung steht aber auch im Raum, dass der, der zuwandert, sich selbst auch in das Land integrieren und die Werte anerkennen muss. Mehmet Daimagüler, selbst nicht Mitglied der Freien Demokraten, konnte da nur zustimmen. Er wies aber auch darauf hin, dass man in Deutschland die Talente der Zugewanderten besser erkennen muss, denn diese bringen in Sprache und Ausbildung Fähigkeiten mit, die Deutschland dringend braucht, wenn es seinen internationalen Status aufrechterhalten will. Im Anschluss an die Diskussion nahm er sich noch viel Zeit, um im Foyer des Bruchwerks mit den Gästen weiter zu diskutieren.

Dr. Daimagüler nam sich viel Zeit für den Auskang im Foyer<br />
Dr. Daimagüler nam sich viel Zeit für den Auskang im Foyer

Danke für einen kurzweiligen, informativen & angenehmen Abend!<br />
Danke für einen kurzweiligen, informativen & angenehmen Abend!


Hintergrund:
Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, der prominente Opferanwalt im NSU-Prozess mit Siegener Wurzeln, wurde im vergangenen Jahr durch den FDP Kreisverband Siegen-Wittgenstein für sein Engagement gegen Rassismus mit dem Ehrenpreis „Siegerländer Haubergsknipp“ ausgezeichnet – die Laudatio hielt Minister Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Einladung zum Heimatabend am 22. Mai 2019<br />
Einladung zum Heimatabend am 22. Mai 2019

Artikel zur Verleihung des Haubergsknipp am 10. November 2018<br />
Artikel zur Verleihung des Haubergsknipp am 10. November 2018


70. Ordentlicher Bundesparteitag der FDP

Vom 26. bis zum 28. April 2019 findet in der STATION Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin der
70. Ordentliche Bundesparteitag der Freien Demokraten statt.

Unsere Delegierten Guido Müller und Hans Peter Kunz (v.l.)<br />
Unsere Delegierten Guido Müller und Hans Peter Kunz (v.l.)

86,64% für den alten & neuen Bundesvorsitzende Christian Lindner<br />
86,64% für den alten & neuen Bundesvorsitzende Christian Lindner



Wenn Sie am Wochenende nicht wie unsere Delegierten Guido Müller und Hans Peter Kunz in Berlin vor Ort dabei sein oder dem Livestream folgen können, finden Sie unter dem nebenstehenden Link alle Anträge und Informationen des Bundesparteitages 2019 der Freien Demokraten >>>
Anträge, Tagesordnung und Organisation
Anträge, Tagesordnung und Organisation

Beginn: Freitag, 26. April
11-22 Uhr (Einlass: 9:30 Uhr)
Samstag, 27. April
9-20 Uhr (Einlass: 8:00 Uhr)
Sonntag, 28. April
9-13 Uhr (Einlass: 8:00 Uhr)

LIVE DABEI >>>
Und hier ist der Link zur LIVE-Übertragung
Und hier ist der Link zur LIVE-Übertragung








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