Diskussionsabend "Innere Sicherheit" im Zuge der Veranstaltungsreihe KLARTEXT:

"Die Strafe muss auf dem Fuße folgen"

Marc Lürbke zusammen mit den Landtagskandidaten Manuela Rohde und Guido Müller (v.l.)<br />
Marc Lürbke zusammen mit den Landtagskandidaten Manuela Rohde und Guido Müller (v.l.)


Volles Haus bei der Diskussionsveranstaltung der Freien Demokraten zum Abschlussbericht zur Silvesternacht 2015 in Köln im Berghotel Johanneshöhe. Nicht nur die eigenen Parteimitglieder, sondern auch viele Interessierte waren erschienen. Dem Fraktionsvorsitzenden der Liberalen im Kreistag, Guido Müller, war es gelungen den Obmann der FDP im Untersuchungsausschuss Marc Lürbke (MdL) nach Siegen zu holen. Beide waren sich einig, dass das Thema Innere Sicherheit ein bestimmendes Thema der Politik in den nächsten Jahren sein wird. Nicht nur die Geschehnisse in Köln, auch die bedrohliche Salafisten-Szene, die Verzehnfachung der rechtsextremen Gewalttaten, Linksextremismus und Wohnungseinbrüche in NRW lassen die Menschen zwischen Rhein, Ruhr, Sieg und Ems mit Sorgenfalten auf die Zukunft schauen. Alle 90 Minuten wird ein Polizeibeamter angegriffen.

17. Lokalliberalen-Treff - Live-Koch-Show von Dimi Zafiropoulos:

Hier kocht der Chef!

Hier kocht der Chef! Auch der Landtagskandidat und Fraktions-Chef im Kreistag Siegen-Wittgenstein, Guido Müller (M), musste ran und wurde durch den Küchen-Chef des Restaurants Athen in Neunkirchen, Dimi Zafiropoulos (l.), voll in die Live-Koch-Show integriert.<br />
Hier kocht der Chef! Auch der Landtagskandidat und Fraktions-Chef im Kreistag Siegen-Wittgenstein, Guido Müller (M), musste ran und wurde durch den Küchen-Chef des Restaurants Athen in Neunkirchen, Dimi Zafiropoulos (l.), voll in die Live-Koch-Show integriert.

Auch wenn das Superwahljahr 2017 eine Fülle von Veranstaltungen mit sich bringt, möchten wir dennoch weiterhin an unseren informellen Veranstaltungsreihen, dem quartalsweisen Lokalliberalen-Treff und dem monatlichen Stammtisch festhalten. Um nicht mit den diversen Jahresempfängen zu kollidieren, führten wir den ersten Lokalliberalen-Treff des Jahres allerdings erst am 10. März durch. Im Restaurant Athen – in 57290 Neunkirchen, Bahnhofstraße 3 – traffen wir uns zur Live-Koch-Show.

Dimitrios Zafiropoulos in seinem Element<br />
Dimitrios Zafiropoulos in seinem Element

Auge in Auge mit dem Seeteufel<br />
Auge in Auge mit dem Seeteufel



Freie Demokraten waren aufmerksame Gäste<br />
Freie Demokraten waren aufmerksame Gäste

Eine heiße Sache! Fazit: Sehr empfehlenswert!<br />
Eine heiße Sache! Fazit: Sehr empfehlenswert!



Dimitrios Zafiropoulos und sein Team kredenzt uns im Zuge seiner Live-Koch-Show ein sechsgängiges Menü. Darunter drei frisch zubereitete Fischköstlichkeiten wie das Seezungenfilet nach Art des Hauses, die griechischen Scampis-Saganaki und das gedünsteten Steinbeißerfilet. Fazit: "Absolut empfehlenswert!"

Gute Gespräche
Gute Gespräche
Gemütliche Runde<br />
Gemütliche Runde



Kurzweiliger Abend für FDP-Chef in Siegen, Markus Nüchtern (l.)<br />
Kurzweiliger Abend für FDP-Chef in Siegen, Markus Nüchtern (l.)

Auch der FDP-Chef im Kreis, Hans Peter Kunz (r.), war zufrieden<br />
Auch der FDP-Chef im Kreis, Hans Peter Kunz (r.), war zufrieden



Auf diesem Weg möchten wir uns bei Herrn Zafiropoulos und natürlich auch bei seinem gesamten Team nochmals recht herzlich für einen durchweg gelungenen und äußerst kurzweiligen Abend bedanken! Wir kommen alle ganz sicher wieder!

Landtagskandidatin Manuela Rohde sieht viele Stärken bei Förderschulen:

Keine ideologische Schulpolitik auf dem Rücken der Kinder!

Manuela Rohe fordert die Landesregierung auf, die ideologischen Scheuklappen abzunehmen und sich auf die Zukunftschancen jedes einzelnen Kindes zu konzentrieren.<br />
Manuela Rohe fordert die Landesregierung auf, die ideologischen Scheuklappen abzunehmen und sich auf die Zukunftschancen jedes einzelnen Kindes zu konzentrieren.



„Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass hier Politik auf dem Rücken der Kinder gemacht wird“, sagt Manuela Rohde, Landtagskandidatin der Freien Demokraten im Wahlkreis 127. Dort liegt auch die Förderschule der Arbeiterwohlfahrt in Deuz. Die engagierte Freie Demokratin hat sich die Schule angeschaut und über die Herausforderungen des wichtigen Themas Inklusion diskutiert. Schulleiter Frank Clemens nimmt sich Zeit für die Besucher und erklärt die Aufgaben und die Arbeit der Schule genau. „Ich denke, viele Menschen haben keine genaue Vorstellung davon was genau eine Förderschule bietet und sprechen daher die Schulen nicht gezielt an. Mir würde es auch so gehen, wenn ich mir nicht ein eigenes Bild gemacht hätte“, so Manuela Rohde mit deutlichen Worten.

Schulleiter Frank Clemens nimmt sich viel Zeit.<br />
Schulleiter Frank Clemens nimmt sich viel Zeit.

Besuchergruppe der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein.<br />
Besuchergruppe der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein.



Personalausstattung, von der Realschulen und Gymnasien nur träumen können
Die Kandidatin, die in Begleitung von Mitgliedern der FDP aus Siegerland und Wittgenstein in Deuz zu Besuch war, findet die Idee, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten positiv, allerdings sieht sie auch Grenzen. Zuerst bei den Schülern: „Wenn ein Kind in der Regelschule keine Erfolgserlebnisse erfährt, dann stimmt etwas nicht und dann muss man sich fragen, ob das der richtige Weg ist.“ Und sie sieht in weiten Teilen die Schulen, oder besser gesagt die Lehrer allein gelassen. „Es ist doch keine Seltenheit, dass in den Schulen 25 bis 30 Schüler sitzen. Wenn dann noch Kinder mit besonderem Förderbedarf dazu kommen, wie soll ein Lehrer allein das bewältigen?“, fragt sich Rohde. Schnell kommt in der Diskussion der Beteiligten heraus, das ist schwer zu schaffen. Ein Studium auf Lehramt umfasst keine Ausbildung als Förderschullehrer, das ist ein eigener Studiengang. „Ich denke, noch wichtiger aber ist die Klassengröße und die Zahl der Lehrer“, so die Einschätzung von Manuela Rohde. In Deuz liegt die Klassengröße bei zehn bis 13 Schülern, die Klassenlehrer werden zudem durch zusätzliche Kräfte unterstützt. Eine Personalausstattung, von der Realschulen und Gymnasien nur träumen können.

Auf eine Tasse Kaffee mit Landtagskandidatin Manuela Rohde:

Enger zusammenrücken und gemeinsam agieren

Redakteur Eberhard Demtröder im Gespräch mit Landtagskandidatin Manuela Rohde (v.l.) - Quelle: Westfalenpost<br />
Redakteur Eberhard Demtröder im Gespräch mit Landtagskandidatin Manuela Rohde (v.l.) - Quelle: Westfalenpost


Manuela Rohde aus Siegen – sie ist die heimische Landtagskandidatin der FDP für den Wahlkreis 127 inklusive Wittgenstein. Im Gespräch mit der Westfalenpost verrät sie, wie sie den Draht zu den Wittgensteinern gesucht und auch gefunden hat. Lesen Sie dazu weiter in der Ausgabe der...

Westfalenpost vom 25. Februar 2017:
FDP-Landtagskandidatin Manuela Rohde aus Siegen:
"Wir sind ein Landkreis, teilen viele Probleme"


Wir bedanken uns bei der Westfalenpost dafür,
dass wir den Artikel an dieser Stelle verwenden dürfen!

Freie Demokraten ziehen mit Prof. Hermann Siebdrat in die Bundestagswahl:

Freie Demokraten haben besten und zukunftssichersten Antworten

Der Kreisvorsitzende Hans Peter Kunz (r.) gratuliert Prof. Hermann Siebdrat (l.) zum klaren Votum der Parteimitglieder.<br />
Der Kreisvorsitzende Hans Peter Kunz (r.) gratuliert Prof. Hermann Siebdrat (l.) zum klaren Votum der Parteimitglieder.


Die Mitglieder der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein stimmten am vergangenen Freitag mit sehr großer Mehrheit für Prof. Hermann Siebdrat als Kandidat für die Bundestagswahl. Er ist der Nachfolger von Helga Daub, die nicht mehr als Kandidatin antritt. In seiner Antrittsrede stellte er den Mitgliedern des Kreisverbandes drei entscheidende Fragen, die für die Bundestagswahl in Herbst im Mittelpunkt seines Wahlkampfes stehen werden:

1. Wie kann ich mein Lebens- und Wohlstandsniveau halten oder verbessern?
2. Bin ich sicher, wenn ich nachts durch Siegen laufe?
3. Wir können wir durch Bildung fit für die enormen Herausforderungen werden, die die Weiterentwicklung der digitalen Welt mit sich bringt?

Prof. Siebdrat: Liberale haben einfach die besten Antworten<br />
Prof. Siebdrat: Liberale haben einfach die besten Antworten

Spannung: Klares und deutliches Votum <br />
Spannung: Klares und deutliches Votum



Für ihn, als noch junges Mitglied, er ist erst im vergangenem Jahr aus Ärger über die Große Koalition den Freien Demokraten beigetreten, können die Liberalen darauf die besten und zukunftssichersten Antworten geben. Zusammen mit Manuela Rohde und Guido Müller, die beide für den Landtagswahlkampf als Kandidaten antreten, haben die Freien Demokraten ein starkes, angriffslustiges Team aufgestellt, das um den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag kämpfen wird.

Walter Scheel-Ausstellung in Freudenberg:

An volkstümlichen Bundespräsidenten erinnert

Die Freien Demokraten Freudenberg unter Federführung von Jürgen Gastes und Torsten Freda sowie der Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion Guido Müller haben die Ausstellung „Scheel – Botschafter für die Freiheit“ anlässlich des Todes des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel im Foyer des Freudenberger Rathauses organisiert.

Jürgen Gastes, die Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtages, Angela Freimuth (stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Guido Müller (Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion), Bürgermeisterin Nicole Reschke und Torsten Freda (v. l.) freuen sich über die gelungene Eröffnung der Walter Scheel Ausstellung in Freudenberg.<br />
Jürgen Gastes, die Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtages, Angela Freimuth (stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Guido Müller (Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion), Bürgermeisterin Nicole Reschke und Torsten Freda (v. l.) freuen sich über die gelungene Eröffnung der Walter Scheel Ausstellung in Freudenberg.


Konzipiert und realisiert wurde sie vom Liberalen Archiv der Friedrich-Naumann-Stiftung. In ihrer Begrüßung wies die Freudenberger Bürgermeisterin Nicole Reschke auf Scheels Überzeugung für ein in Frieden lebendes Europa hin und fügte hinzu: „Wie befremdlich muss es für Walter Scheel gewesen sein, zu sehen, wie Kritiker Europa anzweifeln und als Nation den Rücken kehren.“

Eröffnung: Bürgermeisterin Nicole Reschke<br />
Eröffnung: Bürgermeisterin Nicole Reschke

Moderation: Fraktionschef Guido Müller<br />
Moderation: Fraktionschef Guido Müller



Für die Freien Demokraten machte Guido Müller deutlich, dass diese Ausstellung, die bis zum 3. März in Freudenberg zu sehen sein wird, genau dazu dienen soll, daran zu erinnern, dass die deutsche Geschichte nicht selbstverständlich ist, sondern eine gesellschaftlich erkämpfte Erfolgsgeschichte ist. Er stellte die Volkstümlichkeit des IV. Bundespräsidenten heraus, die er nicht zuletzt mit seiner Interpretation des Volksliedes „Hoch auf dem gelben Wagen“ – übrigens 1974 kurz vor seiner Wahl zum Präsidenten – mit einem fünften Platz in den Charts, bewies.

Ehemaliger rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister Bauckhage<br />
Ehemaliger rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister Bauckhage

Bürgermeisterin Reschke und Abgeordnete Freimuth (v.l.)<br />
Bürgermeisterin Reschke und Abgeordnete Freimuth (v.l.)



Zu Ehren des Verstorbenen
Die Familie seines Vaters stammte übrigens aus dem nahen Daaden. Unter den vielen Gästen war daher auch eine Delegation aus dem Kreis Altenkirchen, angeführt vom ehemaligen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage. Aus dem Landtag erschien zu Ehren des Verstorbenen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Angela Freimuth.

Vortrag: Dr. Jürgen Fröhlich...<br />
Vortrag: Dr. Jürgen Fröhlich...

... vom Liberalen Archiv im Gummersbach.<br />
... vom Liberalen Archiv im Gummersbach.



Minister unter drei Bundeskanzlern
Dr. Jürgen Fröhlich vom Liberalen Archiv im Gummersbach referierte anschließend über Leben und Wirken von Walter Scheel. Er war einer der maßgeblichen Väter der sozialliberalen Ostpolitik. Als Parteichef führte Scheel die Liberalen von 1968 bis 1974. In der Zeit von 1969 bis 1974 war er Außenminister und Vizekanzler in der SPD/FDP-Koalition von Bundeskanzler Willy Brandt. Er war aber auch schon Minister unter Konrad Adenauer und Ludwig Erhardt. 1974 schließlich wurde seine politische Karriere durch seine Wahl zum Bundespräsidenten gekürt. Die Ausstellung ist in sieben Kapitel aufgeteilt und erzählt das Leben als Privatmann und Kommunalpolitiker bis zu seinem Tod als 97-jähriger im letzten Jahr. Zu den regulären Öffnungszeiten des Ratshauses ist sie zu besichtigen.

Die Ausstellung ist in sieben Kapitel aufgeteilt und erzählt das Leben als Privatmann und Kommunalpolitiker bis zum Tod im letzten Jahr.
Die Ausstellung ist in sieben Kapitel aufgeteilt und erzählt das Leben als Privatmann und Kommunalpolitiker bis zum Tod im letzten Jahr.

Siegener Stadtverband der Freien Demokraten besuchte die Abgeordnete Angela Freimuth im nordrhein-westfälischen Landtag:

Einwanderung an den Bedürfnissen unseres Landes orientieren

Der Stadtverband der Freien Demokraten Siegen besuchte kürzlich den nordrhein-westfälischen Landtag. Eingeladen hatte Angela Freimuth, südwestfälische Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Freien Demokraten im Landtag.

Kürzlich besuchte der Stadtverband der Freien Demokraten Siegen den nordrhein-westfälischen Landtag.<br />
Kürzlich besuchte der Stadtverband der Freien Demokraten Siegen den nordrhein-westfälischen Landtag.



Linie muss stimmen
Die Delegation aus dem Siegerland hatte viele Fragen im Gepäck. Es ging um generelle Positionen der Liberalen zu innerer Sicherheit, Schul- und Bildungspolitik, Digitalisierung, aber eben auch zu Windkraft und Wirtschaftspolitik, z.B. der Rot-Grünen Hygieneampel. Letztere sei aus Sicht der FDP „eine Irreführung der Verbraucher und Diskreditierung des Lebensmittelhandwerks“, so Freimuth. Zwangsläufig fragten die Siegerländer gleich auch nach möglichen Hauptzielen möglicher Koalitionsverhandlungen. Freimuth verwies auf das in Neuss beschlossene Landtagswahlprogramm und berichtete von ihren Erfahrungen der Koalitionsverhandlungen 2005 sowie der Sondierungsgespräche 2010 und unterstrich, „die gemeinsame Linie und Zielbeschreibung muss stimmen! Wir wollen eine Politik, die Chancen eröffnet und fördert.“

Eine runde Sache, der Besuch im Landtag.<br />
Eine runde Sache, der Besuch im Landtag.

Diskussionsrunde mit der Abgeordneten.<br />
Diskussionsrunde mit der Abgeordneten.



Ein Einwanderungsgesetz wird gebraucht
Auch das noch zu verabschiedende Programm zur Bundestagswahl wurde bereits intensiv diskutiert. „Klares und deutliches Ja - zu einem Einwanderungsgesetz“, unterstreicht der Stadtverbandsvorsitzende, Markus Nüchtern die Linie der Freien Demokraten. Freimuth konkretisiert hierzu nochmal: „Wir bekennen uns zum Grundrecht auf Asyl und auch der Verpflichtung zum humanitären Schutz. Ein Einwanderungsrecht muss sich aber primär an den Bedürfnissen unseres Landes orientieren!“ Und Nüchtern pflichtet ihr bei: „Besonders unsere südwestfälische Industrie ist langfristig auf den Zuzug qualifizierter Fachkräfte angewiesen. Dazu benötigen wir klare Regeln.“ Das findet breite Zustimmung im Kreise der Siegener Delegation.

Wichtig, an den Bedürfnissen unseres Landes orientieren.<br />
Wichtig, an den Bedürfnissen unseres Landes orientieren.

Markus Nüchtern dankt Angela Freimuth (v. r.).<br />
Markus Nüchtern dankt Angela Freimuth (v. r.).



Direkter Austausch
„Schön, dass wir den Termin bei unserer Bezirksvorsitzenden noch vor der heißen Phase des Landtagswahlkampfes hinbekommen haben“, freut sich der Stadtverbandsvorsitzende Markus Nüchtern. „Es war mir wichtig unseren Mitgliedern vorher noch den direkten Austausch mit einer unserer führenden Politikerinnen zu ermöglichen.“ Im November wählten die Freien Demokraten in Neuss im Zuge der Landeswahlversammlungen das Team, das im Rahmen der Landtagswahl 2017 für die liberalen Inhalte streiten soll. Hinter Christian Lindner und Joachim Stamp wurde Angela Freimuth von mehr als 80 % der 400 Delegierten klar auf den dritten Platz der Landesliste gewählt.

Die Gäste aus Siegen waren sich sicher, dass die FDP Fraktion eine Zukunft im kommenden Landtag haben wird. Gemeinsam mit Angela Freimuth und den beiden Siegener Landtagskandidaten Manuela Rohde und Guido Müller werden wir dafür kämpfen“, unterstrich Nüchtern. An den informativen Landtagsbesuch schloss sich sodann ein kommunikativer Besuch eines Düsseldorfer Brauhauses an.

Walter Scheel Ausstellung in Freudenberg:

Auf Zeitreise mit dem Botschafter für die Freiheit

Er war einer der maßgeblichen Väter der sozialliberalen Ostpolitik und wurde später auch als singender Bundespräsident äußerst populär. Im letzten Jahr verstarb Walter Scheel, Politiker der Freien Demokraten, mit 97 Jahren. Anlässlich seines 90. Geburtstages ehrte die „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ den ehemaligen Bundespräsidenten und langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden ihres Kuratoriums mit einer Ausstellung zu seinem Leben und Wirken. Zur Erinnerung an seinen Tod im vergangenen Jahr, kommt die Ausstellung jetzt ins Siegerland. Organisiert haben das, die Freudenberger Liberalen, zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller.

Walter Scheel, vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zur Erinnerung an seinen Tod im vergangenen Jahr, holen die Freudenberger Liberalen und der  Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller, die Ausstellung ins Siegerland.<br />
Walter Scheel, vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zur Erinnerung an seinen Tod im vergangenen Jahr, holen die Freudenberger Liberalen und der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Kreistag, Guido Müller, die Ausstellung ins Siegerland.



Einblick ins Leben und Wirken des ehemaligen Bundespräsidenten
Für den studierten Historiker Müller ist „Walter Scheels Lebensweg vom Kommunalpolitiker über seine Zeit als Minister und Vizekanzler bis zum Bundespräsident eine Zeitreise durch die jüngere Geschichte Deutschlands. Dabei verstand er sich“, so betont Müller, „stets als Botschafter für die Freiheit!“ Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Fotos und Dokumenten die Stationen und den Werdegang eines einzigartigen Liberalen. Zur Eröffnung wird der Historiker Dr. Jürgen Fröhlich einen Einblick ins Leben und Wirken des ehemaligen Bundespräsidenten geben. Als Parteichef führte Scheel die Liberalen von 1968 bis 1974. In der Zeit von 1969 bis 1974 war er Außenminister und Vizekanzler in der SPD/FDP-Koalition von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD). In der Folge war Scheel von 1974 bis 1979 Bundespräsident. Als viertes Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, wurde er als singender Bundespräsident („Hoch auf dem gelben Wagen“) äußerst populär.

Eröffnung am 10. Februar, um 17.00 Uhr in Freudenberg
Eröffnet wird die Ausstellung durch Freudenbergs Bürgermeisterin, Nicole Reschke, am 10. Februar 2017, um 17.00 Uhr, im Freudenberger Rathaus. Gäste sind gerne gesehen. Die Ausstellung wird bis zum 3. März im Foyer zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.

Abgeordnete Angela Freimuth und Landtagskandidatin Manuela Rohde besuchten Siegener Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“:

Aus „Frauengespräch“ einiges mitgenommen

Eigentlich sollte das Treffen zwischen der Abgeordneten Angela Freimuth und Susanne Stötzel sowie Katharina Stephani vom Siegener Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“ schon Anfang Dezember im Düsseldorfer Landtag stattgefunden haben. Doch leider kamen den Siegenerinnen Termine dazwischen. Also kam die südwestfälische Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Freien Demokraten im NRW Landtag kurzerhand zum Informationsbesuch nach Siegen und brachte auch die örtliche Landtagskandidatin Manuela Rohde mit.

Susanne Stötzel, Manuele Rohde, Angela Freimuth (MdL) und Katharina Stephani (v.l.)<br />
Susanne Stötzel, Manuele Rohde, Angela Freimuth (MdL) und Katharina Stephani (v.l.)



Enorm vielfältiges psychosoziales Angebot
Stötzel und Stephani informierten über die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Frauen. Freimuth interessierte sich in besonderer Weise für die Situation von Frauen und Kindern als Opfer von Gewalt im häuslichen Bereich und der Situation im Frauenhaus. „Mir war der Austausch mit den beiden Interessenvertreterinnen von Frauen einfach unglaublich wichtig“ verdeutlicht Freimuth „und ich habe aus unserem Frauengespräch einiges mitgenommen!" Auch Manuela Rohde zeigte sich begeistert vom „enorm vielfältigen psychosozialen Angebot“.

Einladung zum „Frauengespräch“<br />
Einladung zum „Frauengespräch“

Vielfältiges psychosoziales Angebot.<br />
Vielfältiges psychosoziales Angebot.



Ein gutes Projekt!
Besonderes Interesse galt ferner dem Projekt „Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraften an Frauen“ (ASS) und der engen Kooperation mit den Gynäkologischen Abteilungen der Krankenhäuser des Kreises Siegen-Wittgenstein. Susanne Stötzel und Katharina Stephani veranschaulichten die besonderen Herausforderungen, da viele Opfer aufgrund der traumatischen Erfahrung oftmals nicht in der Lage seien, zeitnah die Entscheidung zu treffen, Anzeige zu erstatten und somit rechtsverwertbare Tatspuren zu sichern. Damit bliebe eine spätere Strafverfolgung in diesen Fällen schwierig. ASS ermöglicht nun die Spurendokumentation dieser wichtigen Beweismittel für 10 Jahre ohne sofortige Anzeigenerstattung. Die anonymisierte Archivierung erfolgt im Kölner Institut für Rechtsmedizin. Freimuth und Rohde waren sich einig: „Ein gutes Projekt! Die FDP unterstütze diesen Ansatz ausdrücklich.“


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