Osteraktionen der FDP Kreuztal, Freudenberg und Wilnsdorf

Super Osteraktion der FDP Kreuztal am Gründonnerstag auf dem Marktplatz! Die Liberalen haben den Ostergruß mit einer Umfrage zum Thema „Wohnungsnot in Kreuztal?“ verbunden. Dabei fanden hunderte Eier den Weg in die Einkaufskörbe der Bürgerinnen und Bürger und im Gegenzug gab es Antworten auf drei knackige Fragen…

1. Glauben Sie, dass in Kreuztal eine akute Wohnungsnot besteht?
2. Finden Sie, dass Mietwohnungen in Kreuztal bezahlbar sind?
3. Haben Sie das Gefühl, dass es in Kreuztal zu wenige Sozialwohnungen gibt?



Auch wenn wir bei den vielen persönlichen Gesprächen schon Tendenzen heraushören konnten, sind wir trotzdem mächtig auf die Auswertung der Parteikollegen aus Kreuztal gespannt! Schon einmal herzlichen Dank nach Kreuztal für eine durchweg gelungene Aktion und das Durchhaltevermögen, denn die anderen Parteien – insofern sie überhaupt da waren – verabschiedeten sich deutlich früher in das verlängerte Osterwochende!

Für uns ging es übrigens weiter, denn am Ostersamstag gab es wieder Gelegenheiten mit den Freien Demokraten im Zuge von Osteraktionen zusammenzutreffen. In Rudersdorf – vor dem REWE Markt – gab es ausschließlich gelbe und blaue Ostereier. In Freudenberg – gegenüber ALDI Markt – hatte der neue Flyer Premiere. Fazit: Tolles Design, tolle Statements, tolle Qualität, toll gemacht!

Freudenberg
Freudenberg
Rudersdorf
Rudersdorf


Vielen Dank an die Ortsverbandsvorsitzenden Andreas Weigel (Wilnsdorf), Mario Mc Coy (Freudenberg) und Felix Viehmann (Kreuztal) sowie ihre Teams, für das vorbildliche Engagement!

FROHE OSTERN!

Stammtisch mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser:

Kurzweilig. Informativ. Kritisch.


Volles Haus bei unserem April-Stammtisch. Dieses Mal sprachen wir mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser, der Bezirksvorsitzenden der FDP Koblenz und stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP Rheinland-Pfalz, die aus dem benachbarten Kreisverband Altenkirchen kommt. Insofern freute sie sich, „auswärts mal ein Heimspiel zu haben!“



Wir sprachen natürlich vor allem über die Berliner Politik: Muss unsere Partei weiblicher werden? Wer wird der nächste Generalsekretär? Wie löst man die Wohnungsnot in den Ballungszentren wirklich? Wann wird das EEG abgeschafft? Brauchen wir eine europäische Armee? Kurzweilig. Informativ. Kritisch. Ein echter Stammtisch eben – mit guten Freunden.

Lokalliberalen-Treff:

Zeitreise auf der Wasserburg Hainchen

Der ehemlige Landrat Paul Breuer führte als prominenter und äußerst sachkundigen 'Burgherr' die Besichtigung<br />
Der ehemlige Landrat Paul Breuer führte als prominenter und äußerst sachkundigen 'Burgherr' die Besichtigung



Am 16. März 2013 trafen sich die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein zu ihrem allerersten Lokalliberalen-Treff, einer damals völlig neuen quartalsweisen Veranstaltungsreihe, welche die kreisweite liberale Großfamilie ganz bewusst in den Fokus setzten wollte. Heute, im siebten Jahr, schauen wir auf eine Erfolgsgeschichte zurück, denn der Zulauf ist weiterhin ungebrochen und so trafen sich kürzlich wieder einmal mehr als 30 Liberale in Hainchen, um sich auf eine Zeitreise zu begeben.

DANKE: Olaf Althaus und Paul Breuer (v.l.)<br />
DANKE: Olaf Althaus und Paul Breuer (v.l.)

RESPEKT: Das wurde bisher erreicht und das hat man noch vor...<br />
RESPEKT: Das wurde bisher erreicht und das hat man noch vor...



Die Wasserburg Hainchen wurde im Jahr 1290 erstmals urkundlich erwähnt und durchlief seitdem alle geschichtlichen Epochen des Siegerlandes. Das kulturhistorische Denkmal besticht durch seine stolze, mindestens 729 Jahre alte Geschichte. Im westfälischen Flachland gibt es zwar unzählige Wasserburgen, aber in Hainchen thront die einzige Höhenwasserburg in ganz Nordrhein-Westfalen!

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Der Ortsverband Netphen lud uns zu einer durch den ehemaligen Landrat Paul Breuer geführten Besichtigung der Wasserburg Hainchen ein. Es ist uns ein Bedürfnis, uns auf diesem Weg nochmal bei dem Ortsverbandsvorsitzenden aus Netphen, Olaf Althaus, für die Organisation sowie unserem prominenten und äußerst sachkundigen "Burgherren", Paul Breuer, recht herzlich für eine wirklich gelungene Veranstaltung zu bedanken! Wir sind beeindruckt was bisher unter der Regie des Vereins zur Erhaltung der Wasserburg Hainchen und des Siegerländer Burgenvereins erreicht wurde und habe Respekt vor den anstehenden Aufgaben!

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Im Anschluss an die Führung hatten wir Gelegenheit die vielfältigen geschichtlichen Informationen im Wasserburg eigenen Restaurant „Die Remise“ bei einem gemeinsamen Abendessen in ausgesprochen netter Atmosphäre zu „verdauen“.


560 stolze Jahre für die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein:

Kalteich und Vogel für halbes Jahrhundert geehrt!

In diesem Jahr wurden im Kreisverband Siegen-Wittgenstein besonders viele Mitgliederehrungen durchgeführt. Dabei schauten drei Mitglieder sogar auf eine halbes Jahrhundert Mitgliedschaft, neun auf vierzigjährige Treue und zwei auf fünfundzwanzig Jahre bei den Freien Demokraten zurück.



Kürzlich wurden in einer Feierstunde im Rathaus der Stadt Freudenberg Rudolf Kalteich und Hartmut Vogel für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten nochmals besonders geehrt. Bürgermeisterin Nicole Reschke hatte eingeladen und erwähnte im Rahmen ihrer Festrede die über 25-jährige kommunalpolitische Tätigkeit beider und bezeichnete sie als verdiente Urgesteine der Freudenberger Politik.

Rudolf Kalteich stellte in seiner Dankesrede die nicht immer leichte aber doch immer faire Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den anderen Fraktionen heraus und als besonders Ereignis seines politischen Lebens ein längeres persönliches Gespräch mit Hans-Dietrich Genscher, den er nach wie vor sehr verehrt. Hartmut Vogel erinnerte an namhafte politische Ereignisse der letzten 50 Jahre, wie er sie als Mitglied der FDP wahrgenommen hatte – ein sehr eindrucksvoller Abriss der jüngeren deutschen Geschichte.

Rathaus Freudenberg: Mario Mc Coy (l.) ehrt die Parteikollegen<br />
Rathaus Freudenberg: Mario Mc Coy (l.) ehrt die Parteikollegen

Siegerlandhalle: Ehrung für dynamisches Duo aus Freudenberg<br />
Siegerlandhalle: Ehrung für dynamisches Duo aus Freudenberg



Dynamisches Duo
Auch FDP-Kreisverbandsvorsitzender Peter Hanke und Guido Müller, Fraktionsvorsitzender im Kreistag Siegen-Wittgenstein, Mitglied des Landesvorstandes und hiesiger Kandidat für die Europawahl hoben die verdienstvolle langjährige politische Arbeit „als dynamisches Duo“ hervor, welche ein gutes Vorbild und Basis für die heutige politische Generation in Freudenberg darstellt. Der Stadtverbandvorsitzende Mario Mc Coy ehrte die beiden verdienten Parteikollegen im Namen der FDP Freudenberg mit einem für beide passenden Geschenk.

Im Rahmen des letzten Kreisparteitages in der Siegerlandhalle führte die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, die zugleich Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages sowie Bezirks- und stellvertretende Landesvorsitzende ist, die Ehrungen durch. Dabei ging sie natürlich auch schon auf das kommunalpolitische Uhrgestein Kalteich und den von ihm als kommunalpolitischen Edelstein bezeichneten Vogel ein. Wilhelm Hofius aus Bad Laasphe wird die Ehrung für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und goldener Theodor Heuss Medaille im Ortsverband Bad Lasphe erhalten.

Helga Daub, die 'Grande Dame der FDP in Siegen-Wittgenstein“<br />
Helga Daub, die 'Grande Dame der FDP in Siegen-Wittgenstein“

Friedrich Schmidt, ehemaliger Hallendirektor der Siegerlandhalle<br />
Friedrich Schmidt, ehemaliger Hallendirektor der Siegerlandhalle


Erndtebrücker Heinrich Menn für 40-jährige Treue geehrt<br />
Erndtebrücker Heinrich Menn für 40-jährige Treue geehrt

Silberne Theodor Heuss Medaille für Günther Hirschhäuser<br />
Silberne Theodor Heuss Medaille für Günther Hirschhäuser



Silberne Theodor Heuss Medaille für 40 Jahre
Unter den für 40 Jahre zu ehrenden Freidemokraten sei auch die „Grande Dame der FDP in Siegen-Wittgenstein“, so Freimuth, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Helga Daub aus Wilnsdorf. Friedrich Schmidt aus Siegen, ehemaliger Hallendirektor der Siegerlandhalle, erhielt seine verdiente 40er Ehrung „quasi in seinem Wohnzimmer“, witzelte Hanke. Aus dem Altkreis Wittgenstein ehrte Freimuth den Erndtebrücker Heinrich Menn und Günther Hirschhäuser aus Bad Berleburg mit der silbernen Theodor Heuss Medaille. Die weiteren Ehrungen werden in diesem Jahr in den jeweiligen Ortsverbänden durchgeführt.

Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein wählen Ehrenvorsitzenden:

Stehende Ovationen für Hagen Tschoeltsch

Die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein kamen kürzlich zu ihrem Kreisparteitag in der Siegerlandhalle zusammen und wählten Hagen Tschoeltsch dabei einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden, den sie mit stehenden Ovationen würdigten.

Ehrenvorsitzender Hagen Tschoeltsch: „Wir dürfen das Feld nicht den Populisten an den Rändern überlassen. Unser Einsatz gilt einem starken freiheitlichen Europa, das Frieden und Freiheit seiner Bürger garantiert.“<br />
Ehrenvorsitzender Hagen Tschoeltsch: „Wir dürfen das Feld nicht den Populisten an den Rändern überlassen. Unser Einsatz gilt einem starken freiheitlichen Europa, das Frieden und Freiheit seiner Bürger garantiert.“

Das „Vorzeige-Gesicht“ der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein
Für den Kreisvorstand schlug Kreisvorsitzender Peter Hanke der Versammlung Hagen Tschoeltsch – „unser Vorzeige-Gesicht der Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein“ – zur Wahl zum Ehrenvorsitzenden des FDP-Kreisverbandes vor und ging dabei auf die Meilensteine seiner politischen Karriere ein. Tschoeltsch wurde 1974 Mitglied der Liberalen und übernahm wenig später den Vorsitz der FDP in Neunkirchen. 1979 wurde er zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt und nur drei Jahre später zum Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbandes Westfalen-West, bestehend aus der Stadt Hagen, dem Märkischen Kreis, dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein. In der Folge wurde er Mitglied im Landesvorstand der nordrhein-westfälischen FDP. Im Dezember 1994 wählt ein Landesparteitag Hagen Tschoeltsch dann zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden der Liberalen. Bei der Landtagswahl 1985 wurde Tschoeltsch in den Landtag NRW gewählt. Noch heute wird er dort für seine hervorragende Arbeit als Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP- Landtagsfraktion (1988-1995) hoch geschätzt. Den heimischen Liberalen bleibt aber wohl insbesondere seine Zeit als Fraktionschef im Kreistag Siegen-Wittgenstein (1975-1985) in Erinnerung. Zudem geht der bekannte Ehrenpreis der FDP Siegen-Wittgenstein, der sogenannte „Siegerländer Haubergsknipp“, auf Hagen Tschoeltsch zurück, denn er rief diesen traditionellen Bürgerpreis vor mehr als 25 Jahren ins Leben.

Die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein wählten Hagen Tschoeltsch (2.v.l.) einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Im Bild (v.l.) Kreisvorsitzender Peter Hanke, Ehrenvorsitzender Hagen Tschoeltsch, Ortsverbandsvorsitzender Neunkirchen Friedrich Wenzelmann und Bürgermeister Neunkirchen Dr. Bernhard Baumann.<br />
Die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein wählten Hagen Tschoeltsch (2.v.l.) einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Im Bild (v.l.) Kreisvorsitzender Peter Hanke, Ehrenvorsitzender Hagen Tschoeltsch, Ortsverbandsvorsitzender Neunkirchen Friedrich Wenzelmann und Bürgermeister Neunkirchen Dr. Bernhard Baumann.

Expertise geschätzt
„Hagen Tschoeltsch bringt in Debatten stets neue Aspekte ein, doch vor allem präsentiert er immer praktikable Lösungsansätze“, so der Kreisvorsitzende Peter Hanke. „Das und seine enorme Erfahrung macht Hagen Tschoeltsch zu einem wertvollen Ratgeber, auf dessen Expertise der Kreisvorstand ausgesprochen gerne zurückgreift. Wir schätzen uns glücklich, ihn als Ehrenvorsitzenden an unserer Seite zu wissen!“ Dass das auch an seiner ersten politischen Wirkungsstätte in Neunkirchen so gesehen wird, verdeutlichte der Vorsitzende des Neunkirchener FDP-Ortsverbandes Friedrich Wenzelmann. Auch Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann als Gast freute sich seinerseits, dass Hagen Tschoeltsch „diese ganz besondere Ehre zuteilwurde“, denn auch er habe Hagen Tschoeltsch persönlich schätzen gelernt und es sei ihm ein besonderes Anliegen gewesen, bei der Wahl zum Ehrenvorsitzenden dabei zu sein.

Feld nicht den Populisten an den Rändern überlassen
Hagen Tschoeltsch bedankte sich bei den Parteifreunden für das große Vertrauen. Es werde Ihn motivieren, weiterhin für die Liberalen zu kämpfen. Tschoeltsch forderte alle Mitglieder und Freunde der FDP auf, in der Familie, bei Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Wahl der Liberalen bei den anstehenden Europawahlen zu werben. „Wir dürfen das Feld nicht den Populisten an den Rändern überlassen. Unser Einsatz gilt einem starken freiheitlichen Europa, das Frieden und Freiheit seiner Bürger garantiert.“

Klarstellung zur Windkraft-Politik in NRW:

„Die Abstandsregelungen bleiben unangetastet!“

Das Thema Windenergie wird in vielen Bereichen Südwestfalens kritisch gesehen. Die FDP-Fraktion im Kreistag Siegen-Wittgenstein und der heimische Kreisverband zählen zu diesen kritischen Stimmen. Nicht etwa, weil man die Windenergie grundsätzlich ihre Berechtigung absprechen will, sondern weil man der Überzeugung ist, dass es nicht die richtige, sprich wirkungsvolle Energiequelle für unser Mittelgebirge ist. Die Liberalen werben für einen ideologiefreien, technologieoffenen Ansatz bei der Bewältigung der Energiewende. Den Landtagswahlkampf haben die Liberalen bewusst mit dem Thema Windenergie und notwendigen Abstandsregelungen geführt. Irritiert war man als die Landesregierung, genauer gesagt der FDP Wirtschafts- und Energieminister, Dr. Andreas Pinkwart, vor einigen Tagen zitiert wurde, dass eine Verdoppelung der Windkraftanlagen in NRW geplant sei.

Den Landtagswahlkampf hatten wir hier vor Ort bewusst mit dem Thema Windenergie und notwendigen Abstandsregelungen geführt.<br />
Den Landtagswahlkampf hatten wir hier vor Ort bewusst mit dem Thema Windenergie und notwendigen Abstandsregelungen geführt.



Im Ministerium und im FDP-Landesvorstand nachgefragt
Auf Rückfrage im Ministerium und im FDP-Landesvorstand, ergibt sich bei der Windpolitik allerdings keine Veränderung in der Sache. Laut FDP Landesvorstandsmitglied und Kreisfraktionsvorsitzender Guido Müller werden die gerade erst erkämpften Abstandsregelungen weiter Bestand haben und nicht angetastet werden. Einhergehend mit einem verträglichen Ausbau neuer Energieanlagen bedeutet das, dass der neu geregelte Abstand von mindestens 1500 Meter zur Wohnbebauung einzuhalten ist. Auch die Abschaffung der Privilegierung des Windausbaus im Wald wird nicht revidiert.

Energie nach wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien ausrichten
Die im Interview mit dem Ministerium erwähnte Verdoppelung der Anlagen beruht auf das theoretische Potenzial, das NRW hat, seine Anzahl von Windrädern zu verdoppeln. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Windenergie wird natürlich auch künftig eine wichtigen, aber nicht mehr den alleinigen Beitrag leisten. Zugleich wird eine deutliche Beschleunigung bei der Photovoltaik, der Geothermie und der Kraft-Wärme-Kopplung sowie anderer Energieträger im Land ermöglicht. „Um die Energiewende – eine Versorgung ohne Kohle- und Atomkraftwerke – möglich zu machen, wird man einen breiten Mix aus erneuerbaren Energien brauchen. Vor allem die Photovoltaik soll mehr genutzt werden – und da wo es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll erscheint eben auch die Windkraft. „Rein theoretisch könnte NRW 68 Terrawattstunden pro Jahr aus PV-Anlagen gewinnen, aktuell sind es aber weniger als zehn Prozent“, erklärt Müller. Im Siegerland könnte auch das Grubenwasser thermisch genutzt werden. Auch der Einsatz von Pumpspeicherkraftwerken, wie das beispielsweise die Norweger erfolgreich praktizieren, kann einen wertvollen Beitrag für die Energiewende darstellen. Er hebt hervor, dass man beim Thema alternative Energiegewinnung einen Rundumblick wagen muss: „Man darf nicht vergessen, dass NRW ein Industrieland ist und mehr Strom benötigt, als es aktuell fördert. Der neue Landesentwicklungsplan, der im Sommer kommen wird, wird hier auch die Kommunen in ihrem Planungsrecht stärken. Wir wollen weg von der einseitigen Ausrichtung auf Windenergie um jeden Preis. Energiepolitik können wir nachhaltig nur betreiben, wenn sie auf die Akzeptanz der Bevölkerung stößt. Wir wollen Windkraft nicht verhindern, wir wollen sie so organisieren, dass sie Mensch und Natur nicht überfordert“.

Landesparteitag in Duisburg:

Wir wollen erfinden statt verhindern!


Am 6. und 7. April 2019 traf sich die FDP NRW zum Landesparteitag in Duisburg. Aus dem Kreisverband Siegen-Wittgenstein waren (v. l.) Andreas Weigel, Karl-Heinz Jungbluth, Markus Nüchtern, Carsten Weiand und Peter Hanke als Delegierte vor Ort dabei.

Rechenschaftsbericht Dr. Joachim Stamp<br />
Rechenschaftsbericht Dr. Joachim Stamp

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Der Landesparteitag ist die größte FDP NRW-Veranstaltung des Jahres. Zwei Tage Reden, Antragsberatung und viele Workshops und Angebote für alle Mitglieder liegen hinter uns. Leitantragsthema war die liberale Antwort für besseren Klimaschutz unter dem Motto: „Wir wollen erfinden statt verhindern!“

Andreas Weigel, stellvertretender Kreisvorsitzender und Ortsverbandsvorsitzender aus Wilnsdorf, vertrat unsere Anliegen in Sachen KAG<br />
Andreas Weigel, stellvertretender Kreisvorsitzender und Ortsverbandsvorsitzender aus Wilnsdorf, vertrat unsere Anliegen in Sachen KAG

Kommunalabgabengesetz (KAG) noch nicht vom Tisch!
Bei den Antragsberatungen beschäftigten sich die Delegierten auch mit dem Kommunalabgabengesetz (KAG). Andreas Weigel, stellvertretender Kreisvorsitzender (aus Wilnsdorf), vertrat unsere Anliegen in Sachen KAG in der Generaldebatte ausgesprochen gut und äußerst engagierten. „Die bisherigen Regelungen zu den KAG-Beiträgen sind ungerecht und nicht zeitgemäß. Wir brauchen in NRW eine grundlegende Reform!“ Der Parteitag war ein erster kleiner Schritt auf diesem Weg, wir lassen aber auch in Zukunft nicht locker, denn das Thema KAG ist für uns damit natürlich noch nicht vom Tisch. Wir werden bspw. wieder dabei sein, wenn im Landesfachausschuss zum Thema KAG unser Antrag zum Landesparteitag in Siegen (2018) abschließend behandelt wird…
Anträge und Beschlüsse LPT19
Anträge und Beschlüsse LPT19

Wenn Sie am Wochenende nicht in Duisburg vor Ort dabei sein
oder dem Livestream folgen konnten,
finden Sie unter dem nebenstehenden Link
alle Anträge und Beschlüsse des Landesparteitages 2019
der nordrhein-westfälischen Freien Demokraten >>>

In Siegen ein Standort des Digital-Kompass eröffnet:

Viel Zeit für individuelle Beratungen

Überraschungsgast Pepper, ein humanoider Roboter sorgte mächtig für Stimmung<br />
Überraschungsgast Pepper, ein humanoider Roboter sorgte mächtig für Stimmung



Das Senec@fe im Haus Herbstzeitlos in Siegen bietet der älteren Generation mit seinen vielen engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bereits seit fünfzehn Jahren praxisbezogenen Hilfe beim Umgang mit der digitalen Welt. Kürzlich ging hier aber auch noch der zweite Digital-Kompass Standort in Nordrhein-Westfalen – von insgesamt 75 geplanten bundesweiten Standorten – an den Start. Antonie Dell, Leiterin des Senec@fes, begrüßte dazu im Haus Herbstzeitlos etwa 30 Gäste, die der Feierstunde zur Eröffnung des Digital-Kompass Standortes beiwohnten. Das Projekt hat das Ziel ältere Menschen ins und im Netz zu begleiten! Für die Freien Demokaten in Siegen-Wittgenstein war der Kreisvorsitzende Peter Hanke (Bild u. r. Mitte) bei der offiziellen Eröffnung mit dabei. „Prädikat absolut empfehlenswert“, so der Kreisvorsitzende, „denn hier nimmt man sich in Gruppen oder eben ganz individuell in Einzelberatungen genau die Zeit die es braucht auf Probleme einzugehen!“



Unter den Gästen waren (Bild o. l. v. l.) Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, (Ehrenvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen – BAGSO), Katharina Braun (Leitung Gesundheitsmanagement und Studien der BAGSO Service GmbH), die 2. stellvertretende Bürgermeisterin von Siegen, Verena Böcking und Professor Claudia Müller (Uni Siegen). Als Überraschungsgast gesellte sich später noch Pepper, ein humanoider Roboter dazu, der zum Beispiel menschliche Mimik und Gestik analysieren kann. Außerdem soll er zu Bewegungen annimieren. Im Rahmen der Feierstunde ist das prächtig gelungen!

Mehr zum Senec@fe im Haus Herbstzeitlos finden Sie unter…

Mehr zum Projekt Digital-Kompass Standort finden Sie unter…


Herzlichen Dank an die BAGSO für die freundliche Erlaubnis, das Bildmaterial hier nutzen zu dürfen!
Bildnachweis: © BAGSO/ Jäger

Kreisparteitag im Spandauer Saal der Siegerlandhalle:

Kauch: Sehe gute Chancen für eine liberal-demokratische Fraktion

Die Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen (NRW) werden von einem Spitzenduo mit dem Landtagsabgeordneten Moritz Körner aus Mettmann und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Michael Kauch aus Dortmund in die Europawahl geführt.



Es gelang uns mit Michael Kauch einen Termin in Siegen abzustimmen. Der NRW-Spitzenkandidat sprach am Samstag, den 30. März 2019 im Zuge des Kreisparteitages im Spandauer Saal der Siegerlandhalle. "Sollten die schwächelnde Sozialdemokraten bei der Europawahl erhebliche Einbußen erfahren, sehe ich gute Chancen für eine neue liberal-demokratische unter der Regie des französichen Präsidenten Emmanuel Macron", so Kauch.

Die Freiheit schützen, die uns vereint
Die Liberalen in Siegen-Wittgenstein nutzten den Kreisparteitag, um auf die Europawahl einzustimmen. Mit Michael Kauch, Spitzenkandidat in NRW, war auch ein überzeugender Gastredner in die Siegerlandhalle gekommen. Zum ersten Mal seit Bestehen der Europäischen Union scheint es bei der Wahl zum Europaparlament keine Mehrheit für eine große Koalition zu geben, was an den schlechten Werten der Sozialdemokratie in ganz Europa liegt. Die Liberalen haben derweilen, trotz inhaltlicher Unterschiede, eine starke Allianz mit „La République en Marche“ des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron geschmiedet. In Siegen-Wittgenstein ist der Fraktionsvorsitzende Guido Müller der Botschafter für die Europawahl. Der Kreisvorsitzende Peter Hanke enthüllte im Rahmen des Parteitages das Plakat des heimischen Kandidaten (siehe rechts), der unter dem Slogan „Die Freiheit schützen, die uns vereint“ antreten wird. Damit beweisen die Freien Demokraten, dass man – trotz mancher Kritik an Eurorettung und Eurokratie der Brüsseler Behörden – eine durch und durch proeuropäische Partei ist. Und genauso wird der Wahlkampf vor Ort auch geführt: „Es wird keine Anbiederung an links- oder rechtsextreme Positionen geben, die Freien Demokraten sind der Kompass für einen Weg der Mitte. Europa hat keine bessere Alternative zur EU, also gilt es doch, diese einfach an den Stellen besser zu machen, wo wir Kritik haben. Eine erstmalige Regierungsbeteiligung der liberalen Parteien könnte das erreichen“, so der Kreisvorsitzende, der am Parteitag nicht nur auf ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm im vergangenen Jahr zurückblicken konnte, sondern auch den Ausblick wagte, dass die Liberalen bald die 300er Mitgliedermarke erreichen werden.

Thema: Freie Demokraten durch und durch proeuropäische Partei<br />
Thema: Freie Demokraten durch und durch proeuropäische Partei

Wahlen: Simone Neuser und Carsten Weiand einstimmig gewählt<br />
Wahlen: Simone Neuser und Carsten Weiand einstimmig gewählt



Drittgrößte politische Partei in Siegen-Wittgenstein
Aktuell gibt es viel Zuspruch und Neueintritte in die Partei. Die Liberalen sind die drittstärkste politische Organisation in Siegen-Wittgenstein und gehen zuversichtlich in die Kommunalwahl im kommenden Jahr, „mit dem Ziel, unsere Mandate vor Ort zu verdoppeln“, so Hanke selbstbewusst. Damit das in einem starken Team auch erreicht werden kann, wurden Veränderungen im Vorstand durchgeführt. Der langjährige Schatzmeister Michael Enders gab sein Amt aus persönlichen Gründen in die Hände des Schriftführers Carsten Weiand aus Erndtebrück. Dessen Amt wird zukünftig durch die Rudersdorferin Simone Neuser geführt. Beide wurden einstimmig gewählt. Auch bei der Nachwuchsorganisation gab es mit Jens Büdenbender eine Neubesetzung, die vom gut besuchten Parteitag einstimmig bestätigt wurde. Inhaltlich gab es starke Kritik an die von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) angedachte Fusion und Subventionierung von großen Unternehmen. Gerade aus südwestfälischer Perspektive mit seinen vielen mittelständischen Unternehmen, ist das eine Fehlentwicklung, denn der Fokus auf wenige Großkonzerne ist eine Gefahr für den gesunden Mittelstand, der vor Ort oft noch von Familienunternehmen verkörpert wird.

Impressionen vom Kreisparteitag 2019 >>>

Hier geht es zu dem Impressionen vom Kreisparteitag 2019 (Bilder: Robert Krämer)
Hier geht es zu dem Impressionen vom Kreisparteitag 2019 (Bilder: Robert Krämer)


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